Online Gottesdienst-Anmeldung


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Monatsspruch Oktober


Der babylonische König Nebukadnezar hatte Jerusalem erobert. Die politische und religiöse Führung des Landes verschleppte er ins babylonische Exil. Nur ein kleiner Teil der Israeliten blieb in Jerusalem zurück, unter ihnen der Prophet Jeremia. Er schreibt einen Trostbrief an sein Volk, das fern im Exil lebt. Doch die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr nimmt er ihnen. Stattdessen schreibt er Ihnen: „Baut Häuser, pflanzt Gärten, gründet Familien!“ Jeremia rät nicht zurückzuschauen, sondern sich an die neue Situation anzupassen und einzufügen. Und weiter schreibt er: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn; denn wenn‘s ihr wohlgeht, so geht‘s auch euch wohl!“
Was ist das Beste für eine Stadt? In der hebräischen Schriftfassung ist dreimal das Wort „Schalom“ zu lesen. „Suchet den Frieden der Stadt, denn wenn sie Frieden hat, dann habt auch ihr Frieden“, so die wörtliche Übersetzung. Jeremia spricht hier das Miteinander an, die Versöhnung. Denn nur so kann ein gutes Zusammenleben gelingen.
Vieles hat den Frieden untereinander in den letzten Wochen und Monaten in unserer Stadt Neuwied gefährdet, politische Streitigkeiten standen im Vordergrund, oft wurden nicht mehr die Menschen selbst gesehen, sondern taktisches Kalkül war angesagt. Wie in Frieden miteinander leben, wenn das Vertrauen verloren gegangen ist?
Der Prophet Jeremia erinnert uns daran, dass immer schon in den Städten Menschen verschiedenster Herkunft, unterschiedlicher Religionen und Kulturen und politischer Ansichten auf engem Raum zusammen, gelebt haben und somit Nachbarn sind.
Sorgt euch nicht nur um euch selbst, fordert der Prophet die Menschen auf. Kümmert euch umeinander, nehmt Rücksicht auf einander, lautet seine Botschaft. Denn wer sich darum bemüht, dass es den Menschen um einen herum gut geht, wer für sie Frieden schafft, der schafft auch für sich selbst Frieden. Nur so kann Versöhnung und gutes Zusammenleben gelingen. Das wünsche ich uns allen auch in unserer Stadt.
Ihr Werner Zupp, Pfarrer


ABGESAGT: Freitagskonzert 6.11.


Wegen der am 28. Oktober erlassenen Verbote fällt das Konzert leider aus!

 

Im letzten Freitagskonzert dieses Jahres im Gemeindehaus an der Marktkirche singt die Mezzo-Sopranistin Simone Garnier bekannte Arien aus Georges Bizets Oper „Carmen“ und aus „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach. ...


Die illuminierte Marktkirche


Am Abend vor Ostern erstrahlte die Marktkirche in bunten Farben. Ein Projekt von Petra Zupp vom Gospelchor Klangfarben Waldbreitbach und ASK-Audio Service Ansgar Kremer.

Aufnahme und Schnitt: Oliver Theobald.

Schauen Sie sich die Videos auf YouTube an.


Kanzelrede vom 11.10.


GOTTESDIENST MIT KANZELREDE
Nächstenliebe und Selbstliebe

Am 11. Oktober hat Uwe Selzer in seiner Kanzelrede über das Thema: Liebe deinen Nächsten als dich selbst gesprochen.

 

Sie können sich die Rede über den nachstehenden Link anhören:

 


NOCTURNO: Bilder und Presse