Neue Liturgie


Weil die Marktkirchengemeinde  und die Friedenskirchengemeinde fusionieren, werden auch die Formen der Gottesdienste angeglichen. In beiden Kirchen gibt es ab sofort einen identischen Ablauf und auch die gleichen liturgischen Gesänge. 


Einladung zum Gottesdienst


Seit dem 1. September haben wir eine gemeinsame Gottesdienstregelung mit der Friedenskirchengemeinde. Dadurch haben sich die Gottesdienstzeiten wie folgt geändert:

 

09:30 Uhr Gottesdienst i. d. Marktkirche

11:00 Uhr Gottesdienst i. .d. Heddesdorfer Kirche

 

Bitte melden Sie sich weiterhin zu den Gottesdiensten an. Am einfachsten geht das für die Gottesdienste in der Marktkirche über den nachstehenden Link:

Unser Presbyterium hat in einer Sondersitzung am 7. April beschlossen, Gottesdienste zukünftig nur dann zu feiern, wenn die Inzidenzwerte vom Donnerstag der Vorwoche bis zum Donnerstag der aktuellen Woche durchgehend unter 200 sind.

 

Ob Gottesdienste gefeiert werden, erfahren Sie hier an dieser Stelle oder telefonisch freitags ab 12:00 Uhr über eine Bandansage unter der Telefonnummer 02631 23282.

 

Die Marktkirche ist weiterhin für Besucher geöffnet.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

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Die aktuell geltenden Hygienekonzepte finden Sie hier >>>


Online-Gottesdienste




SEPTEMBERWIND       Internationale Orgelwochen


Im letzten Konzert am 27. September lässt KMD Thomas Schmidt es so richtig krachen: Unter dem Titel "Donnerwetter!" spielt er Kompositionen über Naturerscheinungen wie einen Sonnenuntergang oder Gewitterszenen - dazu heitere Variationen über das Volkslied "Ein Männlein steht im Walde" 

Die Orgelkonzerte finden statt mit freundlicher Unterstützung durch die Stadtwerke Neuwied.


Friedrich & Wiesenhütter


Intelligente Texte und virtuose Gitarrenmusik - das ist Kleinkunst vom Feinsten!

Am Freitag, 1. Oktober 2021, gastieren die Alltagspoeten Friedrich & Wiesenhütter aus Berlin bei den Freitagskonzerten in der Marktkirche. 


Die beiden Künstler nehmen bei Ihren Konzerten die Zuhörer mit auf eine Reise zwischen Melancholie und Sarkasmus, um die Widrigkeiten des Lebens mit Seitenblick und Augenzwinkern zu betrachten.

 


Monatsspruch September


Das sind starke Bilder des Mangels. Ihr häuft auf, sagt der Prophet, aber es genügt euch nie. Ihr sammelt, aber es rinnt euch durch die Finger. Als der Prophet Haggai diese Worte spricht, etwa um das 520 vor Christus, da kehren Menschen allmählich in ihre Heimat Israel zurück. Sie waren verschleppt worden in das Land Babylon, in das sogenannte babylonische Exil. Sie verstanden das als Strafe Gottes für ein Leben gegen Gottes Willen. Sie hatten das Glaubensleben missachtet und sich nicht um Gerechtigkeit gekümmert. Es gab einige Propheten die gewarnt hatten, aber die wurden nicht gehört. Also folgte, so deuteten es die Menschen, 587 vor Jesus die Strafe Gottes. Der Tempel wurde zerstört und die Oberschicht nach Babylon verschleppt. 60 Jahre später kehren sie heim ins Gelobte Land. Es ist wohl die nächste oder übernächste Generation.
Wie werden sie in ihrer Heimat empfangen? Werden sie willkommen sein oder wie Eindringlinge behandelt werden? Von einem Gedanken aber waren die Heimkehrer beseelt, nämlich zurückzukehren zum Tempel nach Jerusalem, dem Zentrum ihres Glaubens. Der aber war zerstört.
Der Prophet Haggai aber wirbt mit seiner ganzen Leidenschaft für den Aufbau des Tempels. „Schafft euch wieder eine geistliche Heimat. Alles andere zerrinnt euch über kurz oder lang in den Fingern (Haggai 1,8). Der Tempel ist das Ziel eures Lebens."
Unser Leben gelingt nur, wenn es auch ein geistliches Leben gibt. Sachen und Dinge allein geben keine Zufriedenheit und keinen Frieden. Es muss mehr sein. Diesem Mehr gilt Haggais Leidenschaft. Gottes Nähe in seinem Wort ist das Mehr. Bis heute hören und lesen wir: „Meidet das Böse“  oder: „Seid füreinander da“. (1. Thess. 5,15.22). Wir hören es, wir üben uns darin – und wir werden leben.


Werner Zupp, Pfarrer


Lebens.Kunst.Weisheit.


Ausstellung, Lesungen und Predigtreihe


17.9.-10.10.2021
Gemeindehaus an der Marktkirche 

Eine Ausstellung mit sieben begehbaren Stationen: Gerechtigkeit – Frau Weisheit – Jung und Alt – Hiob – Gelassenheit – Sinn des Lebens – Liebe, Freundschaft , Sexualität

Eröffnung am 17.9. um 17:00 Uhr


Donnerstag, 23.09.2021, 19:30 Uhr

Vortragsabend

Besinnt Euch!
Ein Plädoyer für das Menschliche
Prof. Rüdiger Heinrich Jung, Neuwied
Ort: Heddesdorfer Kirche


Montag, 04.10.2021, 20:00 Uhr
Lesung

So finde ich bei der Weisheit Ruhe  
Ein Abend mit biblischen Texten der Weisheit  
und einfühlsamen Liedern
Es lesen die Schauspieler
Fritz Stavenhagen und Boris Weber
Gesang: Sybille Schoppmann
Musikal. Begleitung: KMD Thomas Schmidt
Ort: Marktkirche


Predigtreihe zur Ausstellung
jeweils um 9:30 Uhr in der Marktkirche und  
um 11:00 Uhr in der Heddesdorfer Kirche

 

Sonntag, 19.09.2021
Wer weiß, was Weisheit ist  (Sprüche 8, 22 ff)
Pfarrer Werner Zupp

 

Sonntag, 26.09.2021
Der verborgene Gott (Hiob 23)
Pfarrer Tilmann Raithelhuber

 

Sonntag, 03.10.2021
Mut zur Tiefe (Hiob 28/ Kolosser 2)
Pfarrerin Julia Arfmann-Knübel

 

Sonntag, 10.10.2021
Die gesund Mitte (Prediger 7, 15-18)
Pfarrer Heiko Ehrhardt