Einladung zum Gottesdienst


Seit dem 1. September haben wir eine gemeinsame Gottesdienstregelung mit der Friedenskirchengemeinde. Dadurch haben sich die Gottesdienstzeiten wie folgt geändert:

 

09:30 Uhr Gottesdienst i. d. Marktkirche

11:00 Uhr Gottesdienst i. .d. Heddesdorfer Kirche

 

N E U E  H Y G I E N E R E G E L N

 

Die Presbyterien der Friedenskirchengemeinde und der Marktkirchengemeinde haben beschlossen, die Gottesdienste ab dem 17.10.2021 unter Einhaltung der 2G+-Regel, ergänzt durch die Testpflicht für nicht geimpfte oder genesene Personen, zu feiern.
Es muss also vor dem Gottesdienst ein Nachweis erfolgen, ob Sie geimpft, genesen oder getestet sind. Max. 25 Personen mit Test-Nachweis dürfen den Gottesdienst mitfeiern. Dafür kann am Sitzplatz auf die Maske verzichtet werden, die liturgischen Gesänge und das Schlusslied dürfen wieder von allen gesungen und die Feier des Abendmahls soll wieder aufgenommen werden.
Zur Sicherheit soll aber weiter auf Abstand zwischen den Hausständen geachtet werden.

 

Da der Aufwand beim Einlass durch diese neue Regelung größer wird, möchten wir Sie bitten, sich zum Gottesdienst telefonisch, per Mail oder für die Gottesdienste in der Marktkirche über den nachstehenden Link anzumelden:


Die aktuell geltenden Hygienekonzepte finden Sie hier >>>


Neue Liturgie


Weil die Marktkirchengemeinde  und die Friedenskirchengemeinde fusionieren, werden auch die Formen der Gottesdienste angeglichen. In beiden Kirchen gibt es ab sofort einen identischen Ablauf und auch die gleichen liturgischen Gesänge. 


Online-Gottesdienste




Abendgottesdienst



Monatsspruch Oktober


Aufeinander achthaben, heißt erst mal genau hinsehen. Im weltlichen Sprachgebrauch der Griechen bezeichnete das Wort „achthaben“ die Arbeit der Spione. Spionieren bedingt Beobachtungen bis ins Detail. Der Apostel stellt den Aspekt der Spitzel-Sehkraft in einen positiven Zusammenhang. Nicht auskundschaften, schnüffeln. Sein Gegenüber erkennen, darum geht‘s. Den Menschen wahrnehmen. Sich seiner Lebenssituation bewusstwerden. Sich bemühen, ihm Achtung und Respekt entgegenzubringen. Diese Mühe strengt an, ist es aber immer wieder wert.
Denn bei aller Verschiedenheit in Meinungen und Überzeugungen, in Lebenssicht und Glaubensbekenntnis, eint uns beide, mein Gegenüber und mich, dass wir Menschen sind. Auf Augenhöhe. Gottes Kinder. Vom Schöpfer gleichermaßen gewollt und geliebt. Ohne aufeinander achtzuhaben, gibt es keine Lebensqualität. Auf einander zu achten, ist also nicht eine schlichte Betreuung, sondern vielmehr eine aufmerksame und fürsorgliche Zuwendung.
Das andere Aktionswort in diesem kurzen Aufruf, betrifft den „Ansporn“. Auch dieses Wort meint ursprünglich eine negative Verwendungsweise, nämlich „Gereiztheit“. Damit ist ein in mehrfacher Wirkung provozierendes Verhalten gemeint.
Ich frage mich: Kannte der Apostel diese menschliche Unart, den anderen zu beobachten, um ihm zu schaden? Ihn zu reizen, statt zu helfen? Ich kenne das leider gut. Wir Christen werden nicht nur von der Welt observiert. Wir stellen uns wechselseitig unter Beobachtung. Manchmal lauern wir anderen regelrecht auf. Vor und hinter Kirchenmauern.
In der diesjährigen Jahreslosung ruft Jesus zur Barmherzigkeit auf. Er begründet den Anspruch, weil ein Zuspruch darin steckt. „Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist!“ So soll unser Umgang sein. So wie er mit uns großzügig gütig und gnädig umgeht. Uns hütet er, wie seinen Augapfel. Denn wir sind die Kostbaren in seinen Augen. Wenn wir uns liebend anreizen, Gutes zu tun, dann wird das eine Antwort darauf sein.
Weil Christus in unseren Herzen lebt und unser Herz für ihn schlägt, darum wollen wir Zeichen setzen. Niemanden ausgrenzen und keinen abwerten. Der Mensch neben mir ist mein Nächster. Das ist der Ansporn und das muss ich erkennen wollen.
Und ich muss darauf vertrauen, dass jede Begegnung von Gott begleitet wird. Seine Liebe trägt. Uneingeschränkt und ewig. Amen

 

Werner Zupp, Pfarrer


Klavierabend mit Träumerei

am 5. November


Das nächste Freitagskonzert ist ein Klavierabend mit Thomas Solzbacher (Bad Honnef). Er spielt:

  • Schumann: Kinderszenen op.15
  • Brahms: Rhapsodie h-Moll op.79 Nr. 1
  • Chopin: Sonate h-Moll op.58

Die Plätze im Gemeindehaus sind auf 40 Zuhörer begrenzt. Es sind bereits alle Plätze vergeben. Keine Anmeldung mehr möglich.