Gottesdienste



Wir feiern im Wechsel Gottesdienst in der Marktkirche und der Heddesdorfer Kirche.

Sommerferienregelung mit gemeinsamen Gottesdiensten mit der Friedenskirchengemeinde

 

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, sich über einen der nachfolgenden Buttons online zu den Gottesdiensten anzumelden. Sie tragen damit dazu bei, dass sich keine Staus vor den Anmeldecountern in der Kirche entstehen.

Darüber hinaus haben Sie auch die Möglichkeit, sich über die Gemeindebüros anmelden:

 

Friedenskirchengemeinde:

Tel. 0 26 31 / 2 31 06
friedenskgm.neuwied@ekir.de

 

Marktkirchengemeinde:

Tel. 0 26 31 / 2 32 82
friedenskgm.neuwied@ekir.de

Der Gottesdienst am 25.07. in der Heddesdorfer Kirche ist ausgebucht.


Unser Presbyterium hat in einer Sondersitzung am 7. April beschlossen, Gottesdienste zukünftig nur dann zu feiern, wenn die Inzidenzwerte vom Donnerstag der Vorwoche bis zum Donnerstag der aktuellen Woche durchgehend unter 200 sind.

 

Ob Gottesdienste gefeiert werden, erfahren Sie hier an dieser Stelle oder telefonisch freitags ab 12:00 Uhr über eine Bandansage unter der Telefonnummer 02631 23282.

 

Die Marktkirche ist weiterhin für Besucher geöffnet.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

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Die aktuell geltenden Hygienekonzepte finden Sie hier >>>


Online-Gottesdienste




cello & guitar


Freitagskonzert am 3. September, 19 Uhr: Jazz, Latin, Funk, Rock, Pop und Folk mit Gunther Tiedemann und David Plate.


SEPTEMBERWIND - Internationale Orgelwochen


Am 6. September beginnen die Internationalen Orgelwochen an der Marktkirche mit Organisten aus Polen,. Italien und Deutschland. Schon das erste Konzert mit Otto Maria Krämer ist ein Knaller. Der Künstler improvisiert Orgelmusik nach Melodien, die sich das Publikum wünscht.



Monatsspruch Juli


Als der Apostel Paulus durch die Weltstadt Athen geht, „da ergrimmte sein Geist“. So will es der Evangelist Lukas erfahren haben, der neben seinem Evangelium, im Buch der Apostelgeschichte von den ersten Jahren der jungen Kirche erzählt.
Paulus Geist ergrimmt, weil er in der Stadt eine Vielzahl von Götterbildern sieht, offenbar an jeder Ecke ein anderes. Außerdem sieht er ein Bild, das dem unbekannten Gott gehört. Da hat Paulus einen Einfall. Kurzerhand erklärt er den unbekannten Gott zu dem einen Gott Israels, dem Vater Jesu Christi und predigt nun ausführlich von eben diesem. Bis dahin, dass Paulus in seiner ganzen Vollmacht sagt: „In ihm, dem einen Gott, leben, weben und sind wir. Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns.“
Das sind großartige Worte, die auch heute noch jede Innenstadt schmücken könnten. Auch heute gibt es Götzenbilder genug. Sie sind nicht immer als Götzenbilder gemeint, aber viele haben sich angewöhnt, das Geld und die Waren gleichsam anzubeten. Manche meinen schon, ohne Besitz und immer mehr Besitz gar nicht richtig lebendig zu sein. Während andere seufzend an den Waren in den Städten vorübergehen und sie sich nicht leisten können. Das Haben und Besitzen wollen ist für viele eine Art Götze geworden, ein falscher Gott, weil sie den richtigen verpasst haben oder nie kennenlernen durften.
Die wenigsten Menschen verzichten aus vollem Herzen auf Gott. Entweder ist er ihnen gleichgültig oder ihre Zweifel sind zu groß. Wir können nur darauf hoffen, dass sowohl Gleichgültige als auch Zweifler einmal Gelegenheit bekommen, Gott zu begegnen.
Wenn es dazu kommt und ein neues Nachdenken beginnt, wird wieder wahr werden, was Paulus wunderbar beschreibt: Gott ist nicht ferne von einem jeden von uns. Denn in ihm leben, weben und sind wir.

 

Werner Zupp, Pfarrer