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Marktkirche am neuen OrtPfarrstraße wurde umbenanntBei der Umbenennung der Pfarrstraße am 30. April, an der auch die Kinder und Verwandten von Pfarrer Mörchen teilnahmen, würdigte Oberbürger meister Nikolaus Roth das Wirken der Bekennenden Kirche im 3. Reich. Werner Zupp erinnerte in einem kurzen Rückblick an den Lebenslauf von Pfr. Werner Mörchen und ging auf die Verdienste des Theologen ein, der stets auf das Wohl seiner Gemeinde bedacht war. Weder die Wirren des Krieges noch die strengen Auflagen des Nazi-Regimes hielten den jungen Werner Mörchen davon ab, die Christen seiner Gemeinde zu betreuen. Sein Vater, Pfarrer Walther Mörchen, wurde vom Dienst suspendiert und durfte weder Kirche noch Gemeinderäume betreten. Die evangelische Kirche spaltete sich auf in regimetreue Christen und die Bekennende Kirche (BK). Die Heddesdorfer Mitglieder der BK betreute Werner Mörchen seit 1935 als Vikar. Nach seiner Ordination 1938 war er ab 1940 Mitarbeiter seines Vaters. Nach dem Krieg und dem Tod seines Vaters im Jahre 1946 übernahm Werner Mörchen das Amt des Pfarrers. Die Marktkirche war zerstört. Nicht nur sie, auch die Gemeinde musste wieder aufgebaut werden. Neben seinen Aufgaben als Pfarrer kümmerte er sich zusätzlich noch um Drogenabhängige und war nach seiner Pensionierung 1977 als Jugend- und Krankenhausseelsorger aktiv. W. Zupp
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