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Baugeschichte der Marktkirche

In ihrem kurzen Leben hat die Marktkirche viel gelitten. Bereits im ersten Weltkrieg mußte sie ihr wertvolles Bronze-Geläute opfern.
   

Das jährliche Hochwasser des Rheins, unter dem die Stadt durch ihre tiefe Lage besonders litt und das den wirtschaftlichen Aufschwung immer behindert hatte, setzte auch der Marktkirche zu. erst mit dem Deichbau am Ende der zwanziger Jahre hörten die Beschädigungen durch das Hochwasser auf. 1944 wurde die Kirche durch Bomben schwer beschädigt. In ihrem verwüsteten Kirchenschiff bahrte man die Toten der Bombenangriffe auf. nach einer provisorischen Instandsetzung kurz nach Kriegsende erfolgte dann eine Renovierung im Jahre 1958. Dabei wurde fast aller Zierat beseitigt, die Kirche wurde "entdekoriert".

 

Heute präsentiert sich die Marktkirche nach einer letzten Innenrenovierung im Jahre 1990 wieder in der alten Farbigkeit von 1884. Von den alten Fresken sind Reste im Querschiff erkennbar. Der hölzerne Schalldeckel über der Kanzel und die Baldachine über dem Chorgestühl sind leider verlorengegangen. Neu ist das große Holzkreuz über dem Altar; es wurde 1958 aufgehängt.





Letzte Aktualisierung: 30.12.2005 *  © Musik in der Marktkirche Neuwied 1997 - 2005
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